Prostitution

In der Schweiz ist die Prostitution grundsätzlich erlaubt. Es ist wichtig, zwischen der legalen Sexarbeit und Zwangsprostitution zu unterscheiden.

Das Schweizerische Strafgesetzbuch (SR 311.0) bestimmt in Art. 199 StGB, dass die Kantone zur Regulierung der Prostitution Vorschriften erlassen können. Die Kantone dürfen die Ausübung der Prostitution regulieren, jedoch dürfen sie die Prostitution nicht grundsätzlch verbieten.

Ebenso sind im Schweizerischen Strafgesetzbuch die Strafbestimmungen gegen Sexualdelikte oder gegen Delikte gegen die Freiheit festgehalten.

Schweizer Strafgesetzbuch, SR 311.0

 

Im Kanton Basel-Stadt spielt sich der Grossteil der Prostitution in Sexsalons (Saunas, Clubs, Bordellen etc.) ab.

Eine andere Form der Prostitution ist die so genannte Strassenprostitution. Der Kanton Basel-Stadt hat in einer Verordnung definiert, wo Sexarbeiterinnen in der Öffentlichkeit potentielle Freier/Kunden ansprechen dürfen. Dies darf in Basel-Stadt nur in den so genannten Toleranzzonen für Strassenprostitution passieren. Hier dürfen Sexarbeiter/innen Kunden und Kundinnen anwerben.

Ausserhalb dieser definierten Zonen ist es den Sexarbeitenden verboten, Personen für ihre sexuelle Dienstleistung anzusprechen. Dies wird sogar gebüsst.

In Basel-Stadt sind Strafbestimmungen betreffend Prostitution in den Paragraphen 38 und 38a des kantonalen Übertretungsstrafgesetzes (SG. 253.100) zu finden.

Übertretungsstrafgesetz Basel-Stadt, SG 253.100

Auch wenn Sexarbeiterinnen ihre Freier auf der Strasse ansprechen, so findet die eigentliche sexuelle Dienstleistung in Salons, Bordellen, Sexbetrieben oder Privatwohnungen etc. statt.